Bünde braucht einen Neustart!
Seit über 20 Jahren wird das Rathaus von der CDU geführt. Und dies hat Spuren hinterlassen. Entscheidungen werden auf die lange Bank geschoben, Bürger werden nicht ausreichend an Entscheidungsprozessen beteiligt, überall fehlt die Dynamik. Kurzum: unser Bünde wird schon lange deutlich unter Wert regiert. Darum ist diese Wahl für Bünde entscheidend.

Gemeinsam mit Susanne Rutenkröger als Bürgermeisterin möchte ich diesen Neustart gestalten. Die riesigen Potentiale unserer Stadt müssen endlich bestmöglich genutzt werden.

Was liegt mir persönlich besonders am Herzen? Wofür möchte ich mich die nächsten Jahre aktiv einbringen? Einige meiner Standpunkte habe ich hier zusammengefasst.

Familien, Kinder und Jugendliche

  • Ich bin für die Errichtung eines Generationen-Campus auf dem stadteigenen Cordes-Gelände. Für das Jugendzentrum und die Stadtbücherei werden neue Räumlichkeiten benötigt. Diese Einrichtungen könnten auf dem Gelände ein neues Zuhause finden. Ich will, dass für die Zukunft Eigenkapital gebildet, anstatt wieder sinnlos befristet angemietet wird. Zusammen mit dem neuen Freibad, dem Steinmeisterpark und dem umgestalteten Else-Stadion kann dort ein Zentrum für Freizeit, Erholung, Kultur und Sport für alle Bünderinnen und Bünder geschaffen werden, was in der Region einmalig ist.

  • Ich möchte für Kinder und Jugendliche mehr Freizeit- und Aufenthaltsbereiche schaffen. Hier ist in meinen Augen in den vergangenen Jahren zu wenig passiert. Dabei darf nicht nur die Innenstadt berücksichtigt werden. Als Ratsmitglied werde ich sämtliche Stadtteile im Blick haben, um überall ein gutes Angebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

  • Die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung möchte ich abschaffen! Ich meine: hier muss Bünde mutig vorangehen. Damit „familienfreundliche Stadt“ mehr als nur ein Slogan ist.

  • Viele Spielplätze sind in die Jahre bekommen und nicht mehr attraktiv. Hier muss einiges passieren. Die Entscheidungen dürfen dabei aber nicht aus dem Rathaus allein kommen, Eltern und Kinder werde ich bei den Planungen beteiligen.



Verkehr und Mobilität

  • Egal ob Auto, Stadtbus, Radfahrer oder Fußgänger: sämtliche Verkehrsteilnehmer sind für mich gleichberechtigt. Gleichwohl ist die Zeit, in der dem Auto pauschal Vorrang eingeräumt wurde, für mich vorbei. Mein langfristiges Ziel ist, dass es in Bünde eine echte Wahlfreiheit bei der Frage nach dem Fortbewegungsmittel gibt.

  • Bünde muss fahrradfreundlicher werden! Ich möchte für sichere Radwege in der gesamten Stadt sorgen. Dafür benötigen wir durchgängige und gut ausgebaute Radwege und fahrradfreundliche Ampelschaltungen. Mein langfristiges Ziel ist es, dass man mit dem Fahrrad sicherer, schneller und bequem durch Bünde kommt.

  • In letzter Zeit war in den Zeitungen vermehrt von Fahrraddiebstählen zu lesen. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert. Das möchte ich ändern. Durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit der Polizei und einer Präventionskampagne möchte ich Fahrraddieben endlich den Riegel vorschieben. 

  • Unser Stadtbus muss erhalten und attraktiver gestaltet werden! Daher fordere ich: zurück zum regelmäßigen 30-Minuten-Fahrtakt und kostenloses Fahren am Samstag. Das ist nicht nur gut für unser Klima, sondern entlastet auch unsere Innenstadt vom Autoverkehr.

  • Ich setze mich für eine barrierefreie Stadt ein. Menschen mit Handicap und Eltern mit Kinderwagen müssen sich in der gesamten Stadt problemlos fortbewegen können. Als Ratsmitglied werde ich mich auch für ausreichend breite Bürgersteige und Querungshilfen an Gefahrenstellen einsetzen.

  • Parken muss in Bünde gebührenfrei bleiben. Das ist für mich nicht verhandelbar. Die vorhandene Anzahl an Parkplätzen finde ich ausreichend.


Unsere Stadt gestalten

  • Einen Klimaschutzmanager fordert die SPD bereits seit 2015. So könnten u.a. Klimaschutzmaßnahmen der Stadt, von Unternehmern und Bürgerinnen und Bürgern koordiniert werden. Als Ratsmitglied werde ich mich weiterhin dafür stark machen. Nur so kann es uns gelingen, das Bünder Klimaschutzkonzept endlich umzusetzen und auch bei uns vor Ort einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten.

  • Immer mehr Geschäfte in der Esch- und Bahnhofstraße stehen leer. So darf es nicht weitergehen! Ich fordere ein effektiveres Stadtmarketing, welches seinen Namen verdient. Ein „Runder Tisch“ mit allen Kaufleuten kann helfen, Probleme zu erkennen und gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten.

  • Ich finde: Unsere Innenstadt muss attraktiver werden. Kostenfreies W-LAN, mehr Sitzmöglichkeiten und Spielgeräte für Kinder können helfen, die Aufenthaltsqualität für Familien zu erhöhen. Als Ratsmitglied möchte ich mich zudem dafür einsetzen, die Sauberkeit zu erhöhen: Hohes Gras, Graffiti oder Aufkleber an Schildern und Laternen haben in „Bündes Wohnzimmer“ nichts zu suchen!

  • Das Bahnhofsviertel hat für mich ein großes Potential. Dem Viertel muss mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden als es bisher der Fall war. Ich könnte z.B. vorstellen, dass der Tabakspeicher künftig durch Gastronomen oder junge Start-Ups genutzt wird. Rund um den neuen Bahnhof kann ein urbanes Highlight entstehen.
  • Die SPD ist die treibende Kraft, die sich für einen zugigen, vollständigen Ankauf der ehemaligen Briten-Wohnungen ausgesprochen hat. Ich möchte, dass der Ankauf seitens der Stadtverwaltung deutlich schneller vorangeht. Die Wohnungen müssen zügig preisgünstig an Bünderinnen und Bünder angeboten werden. Zwei große Stadtteile können so neu gestaltet werden. Mir ist es wichtig, dass dabei die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden.
  • Ich möchte einen mehr Grün in unserer Stadt. Bäume und Pflanzen bieten uns Platz zur Erholung und kühlen in heißen Sommern die Luft.
  • Den Steinmeisterpark möchte ich noch attraktiver gestalten und mit mehr Leben füllen. Als Ratsmitglied werde ich mich dafür einsetzen, dort Crossfit-Geräte zu installieren.
  • Stadtgestaltung muss in meinen Augen alle Stadtteile im Blick haben. Die Stadt muss sich dafür einsetzen, dass die Nahversorgung in allen Stadtteile dauerhaft gewährleistet ist. Ich möchte mich außerdem dafür stark machen, dass es künftig „Stadtteilgespräche“ gibt, um zu schauen, wo vor Ort der Schuh drückt