Bei meinen Haustürgesprächen wurde mir immer wieder gesagt, dass Bünde deutlich mehr für Kinder und Jugendliche tun muss. Und die Menschen haben recht! Was Freizeit- und Aufenthaltsbereiche für diese Altersgruppe angeht, ist Bünde wirklich arm dran. Besonders oft werden dabei unsere Spielplätze angesprochen. Hier muss in den kommenden Jahren mehr getan werden. Bünde braucht einen Neustart- auch bei den Spielplätzen.

Spielplatz des Grauens

Unsere Spielplätze sind in keinem guten Zustand. Das ist mir besonders bewusst geworden, als ich mir den Spielplatz an der Bismarckstraße angesehen habe. Eine Mutter hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Spielplatz in keinem guten Zustand sei. Vor Ort fehlten mir tatsächlich die Worte: die Seilbahn ist defekt, überall Unkraut, eine verkommene Kletterwand sowie eine Rutsche, die ihre besten Jahre definitiv hinter sich hat. Kurzum: ein Spielplatz des Grauens. Ja, es gibt derzeit Pläne der Verwaltung, diesen Bereich anders zu nutzen. Noch ist jedoch nichts entschieden. Und somit besteht aus meiner Sicht kein Grund, einen städtischen Spielplatz in der Innenstadt so verkommen zu lassen. Und das ist lediglich ein Beispiel von vielen. Für mich steht fest: die Spielplätze im Stadtgebiet müssen dringend auf Vordermann gebracht werden. Dafür werde ich mich als Ratsmitglied einsetzen.

Spielplatz „vor den Döhren“

Vor vier Jahren hat sich meine Fraktionskollegin Magdalena Monka erfolgreich dafür eingesetzt, den Spielplatz „vor den Döhren“ vor der Schließung zu retten. Der Spielplatz war in keinem guten Zustand und stand bereits auf der „Roten Liste“ der Stadt Bünde. Ihrem Engagement ist es zudem zu verdanken, dass zwei marode Spielgeräte gegen neue ausgetauscht worden sind. Mehr passiert ist seitdem jedoch nicht. Darum möchten wir uns dafür stark machen, weitere neue Spielgeräte zu installieren und dass das in die Jahre gekommene, rostige Klettergerüst abgebaut wird. Wir haben bereits Kontakt zur Stadtverwaltung aufgenommen und hoffen, dass die Kinder aus der Nachbarschaft schon bald an den neuen Geräten spielen können.

Der „Generationencampus“

Wie ich eingangs erwähnte, sind Kinder und Jugendliche in meinen Augen arm dran, was Freizeit- und Aufenthaltsbereiche angeht. Die Pläne von Susanne Rutenkröger zum „Generationen-Campus“ können helfen, das Angebot für Kinder und Jugendliche in Bünde deutlich zu verbessern. Alle Informationen dazu gibt es hier:

Die Corona-Krise hat es uns allen gezeigt, wie wichtig gute Spielplätze in der Nachbarschaft sind. Von guten Spielplätzen sind wir in Bünde vielerorts jedoch weit entfernt. Der Bestand wurde schlichtweg nicht ordentlich gepflegt. Seinem Titel als „familienfreundliche Stadt“ wird Bünde hier überhaupt nicht gerecht. Mir ist es wichtig, das Thema schnell anzugehen und unsere Spielplätze auf Vordermann zu bringen. Dafür möchte ich mich als Ratsmitglied einsetzen. Dafür bitte ich Sie am 13. September um Ihr Vertrauen.